Master Studium Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik in Österreich - 3 Studiengänge

Masterstudium_Fahrzeugtechnik_Verkehrstechnik
Die Fachrichtung Fahrzeugtechnik und Verkehrstechnik beschäftigt sich mit den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen moderner Autos und Verkehrssysteme, mit Aspekten des Verkehrsmanagements und mit Überlegungen zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Aufbau und Inhalt des Studiums verdeutlichen die unterschiedlichen Stoßrichtungen der teils auch auf Englisch sowie berufsbegleitend angebotenen Programme: Technische Grundlagen, Management-Ansätze im Automotive Bereich, Unfall- bzw. Verkehrssicherheitsforschung. Voraussetzungen für die Zulassung zu dieser oft als Fachvertiefung für Führungskräfte angebotenen Fachrichtung sind entweder ein facheinschlägiges, also ingenieurwissenschaftliches Grundstudium, oder der Nachweis beträchtlicher Berufspraxis. Die Berufsaussichten und Gehälter für die Zulassung zu dieser oft als Fachvertiefung für Führungskräfte angebotenen Fachrichtung sind entweder ein facheinschlägiges, also ingenieurwissenschaftliches Grundstudium, oder der Nachweis beträchtlicher Berufspraxis. Die.

Masterstudiengänge Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik Österreich

www.postgraduate-master.at präsentiert Ihnen drei Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt „Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik“. Bei den Studiengängen handelt es sich um drei Präsenzstudiengänge. Die Studiengänge werden von folgenden namhaften Bildungsanbietern angeboten: Donau-Universität Krems, Schloss Hofen - Wissenschafts- und Weiterbildungszentrum Vorarlberg und TU Graz Life Long Learning.

Die Masterprogramme dauern vier bis fünf Semester. Nach Abschluss des Studiums aus der Fachrichtung „Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik“ wird Ihnen ein akademischer Grad (MBA, M.Sc. oder M.Eng.) verliehen, der nicht nur in Österreich anerkannt wird. Die Studiengänge werden in Österreich berufsbegleitend angeboten. In unseren FAQs können Sie allgemeine Informationen zum Master-Studium in Österreich nachlesen.

Die Masterstudiengänge aus der Fachrichtung „Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik“ können in folgenden österreichischen Bundesländern belegt werden:

Aufbau und Inhalt des Studiums
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Im Kern ist diese Fachrichtung ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet und enthält auch viele Lerninhalte etwa des Maschinenbaus oder auch der Elektrotechnik. Sie befasst sich mit Aufbau und Struktur motorisierter Fahrzeuge, beleuchtet deren physikalische Eigenschaften, untersucht aber gleichermaßen die technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Fahrzeugproduktion und der Verkehrsorganisation. Hier finden sich Inhalte wie beispielsweise die Grundlagen der Nutzfahrzeugtechnik, Fahrzeugschwingungen, Fahrzeuggetriebe oder die Technologie der Fertigung von Fahrzeugen. Die Automobilproduktion setzt sich generell mit dem Thema Fahrzeugherstellung auseinander. Weitere physikalische Inhalte behandeln die Schwingfestigkeit sowie Motoren und Fahrzeugantriebe. Weiters geht es um Material- und Werkstoffkunde, wie z.B. den Einsatz von Kunststoff in der Fahrzeugtechnik. Zudem werden verschiedene Arten von Fahrzeugen vertiefend behandelt, neben PKWs etwa Landwirtschafts- oder Baufahrzeuge.

Die Fachrichtung setzt außerdem auf wirtschaftswissenschaftliche Elemente. Sie lehrt etwa das internationale Automobilmanagement, beforscht automobile Vertriebssysteme, beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen des (internationalen) Automobilbaus und befasst sich mit dem Produktionsmanagement der Fahrzeugindustrie. Zudem geht es um die technologischen Grundlagen autonomen oder stark assistierten Fahrens. Die Sicherheitsforschung wiederum widmet sich mit der Unfallrekonstruktion, der Fahrzeugsicherheit, der Unfall- und Biomechanik sowie den psychologischen Grundlagen rund um das Unfallgeschehen. Sie greift zu keinem geringen Teil auch auf sozialwissenschaftliche Methodik zurück.

Studieninhalte und Beispiele für Vorlesungen

Je nach Bildungsanbieter erfolgt die Ausbildung in verschiedensten Kernbereichen. Hier finden Sie beispielhafte Studienschwerpunkte und dazu ausgewählte Vorlesungen für das Master Studium Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik:

Fahrzeugtechnik und Management
  • Internationales Automobilmanagement
  • Assistiertes und hochautomatisiertes Fahren
  • Automobile Vertriebssysteme
Verkehrstechnik
  • Fahrzeugsicherheit
  • Unfallmechanik im Verkehrswesen
  • Virtuelle Produktentwicklung
Fahrzeugelektronik
  • Systembetrachtung Fahrzeug: Sicherheit, Risikoanalyse
  • System Lifecycle Management: Produktmanagement
  • Hybride Antriebskonzepte
Verkehrsanalyse und Modellbildung
  • Verwendung von Verkehrsdaten
  • Verkehrsverteilungsmodelle
  • Fußgängersimulation
Voraussetzungen für das Master Studium Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik
Häufig werden Programme der Fachrichtung Fahrzeugtechnik und Verkehrstechnik berufsbegleitend angeboten. Das soll Möglichkeiten für Experten und Führungskräfte eröffnen, Praxis-Know-How aus wissenschaftlicher Perspektive zu bewerten und zu vertiefen. Da kommt es dann auf Berufspraxis an: So werden mancherorts mindestens zwei Jahre Berufserfahrung erwartet. Auch auf die Vorbildung kommt es an: Als facheinschlägiges Vorstudium gelten Fächer wie Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik oder ähnliche. Mitunter muss die Gesamtprüfungsleistung des Vorstudiums mindestens ein „Gut“ gewesen sein. Wichtig sind auch, wie die Vorlesungsbeispiele zeigen, belastbare Englisch-Kenntnisse, etwa auf B1-Niveau. Insbesondere das technische und wirtschaftswissenschaftliche Englisch der Studierenden wird bisweilen auf eine harte Probe gestellt. Englisch stellt allerdings nicht immer ein notwendiges Kriterium dar.
Berufsaussichten und Gehälter nach dem Master Studium Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik
Das Spektrum der Tätigkeiten für Absolventen ist breit gefächert. Zu beachten ist, dass Fahrzeugtechnikern andere Karrieremöglichkeiten offenstehen als den Verkehrstechnikern. Die Fahrzeugtechnik als klassisch ingenieurwissenschaftliches Studium bereitet beispielsweise auf den Einsatz bei großen Fahrzeugherstellern vor, wo sie von der Motorenentwicklung über die Produktsionsplanung bis hin zur Fahrzeugelektronik viele verschiedene Funktionen abdecken können. Wirtschaftswissenschaftliche Schwerpunkte im Studium ermöglichen vor allem den Einstieg in Management-Aufgaben wie etwa die Vertriebsplanung. Hat man sich auf die Elektronik und Informatik der „embedded systems“ in Fahrzeugen spezialisiert, wird man häufig gemeinsam mit Informatik-Spezialisten an der Lösung von Soft- und Hardwareproblemen des automatisierten bzw. assistierten Fahrens arbeiten oder auch als Software-Entwickler im Automotive-Bereich Verantwortung übernehmen. Angestellte in diesem Bereich führen computerbasierte Simulationen aus und entwickeln Schnittstellen für die Kommunikation mit dem Fahrzeug. Verkehrstechniker wiederum werden häufig Sachverständige und Spezialisten etwa bei Versicherungen, wo es darum geht, Auftrittswahrscheinlichkeit, Hergang und Qualität von Unfällen zu ermitteln und zu bewerten. Sie finden darüber hinaus Anstellung in Kommunen, beispielsweise als städtischer Verkehrsplaner.
Übliche Einstiegsgehälter für Fahrzeugtechniker liegen um die 45.000 € brutto jährlich. Diese können mit zunehmender Erfahrung deutlich ansteigen – Spitzen erreichen mitunter 60.000 bis 70.000 € brutto jährlich. Achtung: das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind unterschiedlich.