Master Studium Produktion, Verfahrenstechnik in Österreich - 6 Studiengänge

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Moderne Märkte sind komplex, schwer berechenbar und stellen enorme Herausforderungen an die Art, wie Unternehmen heute ihre Produktion und ihren Vertrieb organisieren. Supply Chain Management ist ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Komplexität, die Verfahrenstechnik untersucht den ingenieurwissenschaftlichen Aspekt und befasst sich mit modernen Produktions-, Fertigungs- und Konstruktionsverfahren und den dazu erforderlichen Werkzeugen. Aufbau und Inhalt des Studiums machen deutlich, dass es nicht nur um neue digitale Formen der Logistik geht, sondern dass auch die Produktion völlig neue Konstruktions- und Prüfverfahren entwickelt hat. Zu den Voraussetzungen um ein Master-Studium im Bereich Produktion und Verfahrenstechnik beginnen zu können, zählen vor allem ein technisch orientiertes Vorstudium oder auch zumindest einjährige Berufserfahrung. Die Berufsaussichten und Gehälter zeigen, dass sich Absolventen häufig mit der Optimierung und Qualitätssicherung laufender Verfahren und Prozesse auseinandersetzen.

Masterstudiengänge Produktion, Verfahrenstechnik Österreich

www.postgraduate-master.at präsentiert Ihnen sechs Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt „Produktion, Verfahrenstechnik“. Bei den Studiengängen handelt es sich um vier Präsenzstudiengänge sowie zwei Fernstudiengänge. Ein Fernstudium können Sie ortsunabhängig in ganz Österreich studieren. Die Studiengänge werden von folgenden namhaften Bildungsanbietern angeboten: Beuth Hochschule für Technik Berlin - Fernstudieninstitut, Schloss Hofen - Wissenschafts- und Weiterbildungszentrum Vorarlberg, LIMAK Austrian Business School, TU Kaiserslautern - Distance & Independent Studies Center (DISC), TU Graz Life Long Learning und Donau-Universität Krems.

Die Masterprogramme dauern drei bis sechs Semester. Nach Abschluss des Studiums aus der Fachrichtung „Produktion, Verfahrenstechnik“ wird Ihnen ein akademischer Grad (M.Eng., M.Sc., MBA oder Akadem. Abschl.) verliehen, der nicht nur in Österreich anerkannt wird. Die Studiengänge werden in Österreich berufsbegleitend angeboten. In unseren FAQs können Sie allgemeine Informationen zum Master-Studium in Österreich nachlesen.

Die Masterstudiengänge aus der Fachrichtung „Produktion, Verfahrenstechnik“ können in folgenden österreichischen Bundesländern sowie als Fernstudium belegt werden:

Aufbau und Inhalt des Studiums
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In der Verfahrenstechnik gilt die Präzisionstechnologie als eine wesentliche Schlüsseltechnologie. Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten ist enorm und äußerst vielschichtig, es umfasst unter anderem Lehrinhalte des Maschinenbaus, der Medizintechnik, sowie der Elektrotechnik. Aber auch für die Antriebstechnik, die Mess- und Sensortechnik entwickelt die Präzisionstechnologie Lösungen. Darüber hinaus forscht sie an Prozessen und Qualitätsstandards der Luft- und Raumfahrt und sie lehrt die Studierenden, bestehende Produktionsverfahren und Apparate, wie sie insbesondere in der Automobilbranche eingesetzt werden, weiterzuentwickeln. Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden Fertigungsprozessen auseinander, zu denen etwa die Mikro- und Nanozerspanung zählen. Sie lernen, Produktion im Kontext des gegenwärtigen Trends hin zur Miniaturisierung von Werkzeugen zu begreifen. Der Lehrplan wendet sich schließlich auch detailliert den Anforderungen an Bauteile, Systeme und Produktionsstraßen zu, die sich aus dieser Miniaturisierung ergeben.

Fachrichtungen wie das Supply Chain Management untersuchen die Beziehungen zwischen Produktion, Beschaffung und Distribution und analysieren dabei auch die Strukturen von Vertrieb sowie den Aufbau von Versorgungs- und Wertschöpfungsketten. Die Studierenden lernen, die Qualität eines Logistik-Netzwerkes zu beurteilen und gegebenenfalls zu optimieren und an die Erfordernisse der Produktion anzupassen. Unverzichtbar dabei: Sich fit zu machen für die Arbeit mit digitalen Tools der Logistik- und Produktionsplanung.

Studieninhalte und Beispiele für Vorlesungen

Je nach Bildungsanbieter erfolgt die Ausbildung in verschiedensten Kernbereichen. Hier finden Sie beispielhafte Studienschwerpunkte und dazu ausgewählte Vorlesungen für das Master Studium Produktion, Verfahrenstechnik:

Industrielles Produktionsmanagement
  • Planung von Produktions- und Logistiksystemen
  • Produktionsnetzwerke
  • Qualität in Produktion und Lieferkette
Moderne Produktionsstrategien
  • Einführung Industrie 4.0
  • ERP-Systeme
  • Produktionssystematik / Fertigungssimulation
Wirtschafts- und Sozialwisschenschaft
  • Global Economy: Internationale Produktionsstrategien
  • Marketing-Mix-Management
  • Datenanalyse für Wirtschaftsingenieure
Innovations- u. Technologiemanagement
  • Grundlagen der Produktentwicklung
  • Prozessinnovation in der Produktion
  • Werkzeuge des Innovationsmanagements
Voraussetzungen für das Master Studium Produktion, Verfahrenstechnik
Der Einstieg in den Bereich Produktion und Logistik setzt entweder ein bereits absolviertes Vorstudium oder zumindest Hochschulreife voraus. Diese muss zusätzlich facheinschlägig gebunden sein. Sollten Bewerber bereits ein Studium absolviert haben, so werden berufsqualifizierende Abschlüsse aus den Bereichen Natur-, Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften anerkannt. Außerdem müssen Bewerber nachweisen, über zumindest ein Jahr berufliche Erfahrung in den Bereichen Produktion bzw. Logistik zu verfügen. Auf Produktion und Verfahrenstechnik ausgerichtete Programme setzen ingenieurwissenschaftliches Wissen und Können voraus. Sie setzen daher den Nachweis von 210 ECTS-Punkten im Bereich Engineering voraus. Kandidaten, die dies nur partiell erfüllen, erhalten die Chance, an einem qualifizierenden Vorkurs teilzunehmen, um sich die wesentlichen Grundlagen für ein erfolgreiches Studium anzueignen.
Berufsaussichten und Gehälter nach dem Master Studium Produktion, Verfahrenstechnik
Sowohl die Fachrichtung Produktion als auch die Verfahrenstechnik reflektieren wirtschaftliche Realitäten im deutschsprachigen Raum: Beide Branchen besitzen enorme Bedeutung. Dies schlägt sich auch in den günstigen Berufsaussichten für Absolventen nieder. Zum überwiegenden Teil finden sie Anstellung in der produzierenden Industrie, wo sie entweder mit technischer Expertise Herstellungsverfahren planen und umsetzen oder auch Bestehendes optimieren und warten – oder sie organisieren und steuern die Logistik ihres Unternehmens, denn diese gilt es passgenau an sich oft schnell ändernde Produktionsbedingungen und an die jeweilige Auftragslage des Unternehmens anzupassen. Absolventen mit Schwerpunkt Produktionswissenschaft verstehen es meist gut, die Schnittstellen von Technik, Mitarbeitern und Betriebsorganisation bzw. Unternehmensführung zu besetzen. Sie kommen nicht nur für die Industrie in Frage, sondern es bieten sich auch Möglichkeiten im Dienstleistungssektor und vor allen Dingen in der Unternehmensberatung: Dort analysieren sie Produktionsabläufe und tragen zu deren Optimierung und zur Qualitätssicherung bei. Sie üben unterschiedliche Funktionen und Berufe aus. Dazu zählen etwa Produktionsingenieur, Logistikleiter, Patentingenieur, Supply Chain Manager, Product-Manager, Organisationsberater oder auch Lehrkontexte in der Fach- und Berufsschule oder auch an der Universität, wo sie Forschung und Entwicklung betreiben.
Einstiegsgehälter bewegen sich um die 36.000 € brutto jährlich. Sie können nach zehn Jahren auf etwa 53.000 € brutto jährlich ansteigen. Dabei ist zu beachten, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.