Master Studium Umwelt, Umweltschutz in Österreich - 7 Studiengänge

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Im Mittelpunkt des Studiums Umwelt und Umweltschutz stehen die vielfältigen Beziehungen zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Natur. Die Frage, wie diese Beziehungen optimal gestaltet werden können, wird aus technologischer, wirtschaftswissenschaftlicher und aus kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Aufbau und Inhalt des Studiums zeigen die Spannweite des Faches, das sich u.a. mit Bereichen wie erneuerbaren Energien, technischem Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz oder Wasserwirtschaft befasst. Voraussetzungen für die Zulassung sind meist ein abgeschlossenes Grundstudium bzw. einschlägige Berufserfahrung. Absolventen werden häufig als Umweltingenieure, in der Energiewirtschaft oder in der Lehre tätig, wie der Abschnitt  Berufsaussichten und Gehälter zeigt.

Masterstudiengänge Umwelt, Umweltschutz Österreich

www.postgraduate-master.at präsentiert Ihnen sieben Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt „Umwelt, Umweltschutz“. Bei den Studiengängen handelt es sich um zwei Präsenzstudiengänge sowie fünf Fernstudiengänge. Ein Fernstudium können Sie ortsunabhängig in ganz Österreich studieren. Die Studiengänge werden von folgenden namhaften Bildungsanbietern angeboten: Universität Koblenz-Landau - Zentrum für Fernstudien und Univ. Weiterbildung ZFUW, Donau-Universität Krems, Beuth Hochschule für Technik Berlin - Fernstudieninstitut, WINGS - FERNSTUDIUM und Leuphana Universität Lüneburg.

Die Masterprogramme dauern zwei bis fünf Semester. Nach Abschluss des Studiums aus der Fachrichtung „Umwelt, Umweltschutz“ wird Ihnen ein akademischer Grad (M.Sc., M.Eng., MAS, MBA oder PMBA) verliehen, der nicht nur in Österreich anerkannt wird. Die Studiengänge werden in Österreich in Vollzeit und berufsbegleitend angeboten. In unseren FAQs können Sie allgemeine Informationen zum Master-Studium in Österreich nachlesen.

Die Masterstudiengänge aus der Fachrichtung „Umwelt, Umweltschutz“ können in folgenden österreichischen Bundesländern sowie als Fernstudium belegt werden:

Aufbau und Inhalt des Studiums
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Für das Studium Umwelt und Umweltschutz stehen mehrere Schwerpunkte zur Auswahl. Umweltschutz wird etwa als Kombination natur-, ingenieur-, rechts- und gesellschaftswissenschaftlicher Lehrinhalte angeboten, um der Komplexität des Themas Rechnung tragen zu können. Umweltwissenschaftliche Grundlagen schließen Boden-, Klima- und Gewässerkunde mit ein. Gelehrt wird außerdem das allgemeine Umweltrecht. Auch die Geoinformatik (mit Vermessungs- und Kartographie-Aufgaben) spielt eine wichtige Rolle. Im technischen Umweltschutz schließlich geht es um Maschinen und Anlagen die beim Umweltschutz zum Einsatz kommen, um Bioenergie oder auch um Luftreinhaltung. Bildung und Nachhaltigkeit ist eine bildungswissenschaftliche Fachrichtung, in der sich die Studierenden die Kompetenz erarbeiten, Nachhaltigkeit als Unterrichtsgegenstand selbständig aufzubereiten  und ihr Wissen an andere weitergeben zu können. Dabei geht es um Pädagogik, aber auch um Öffentlichkeitsarbeit und Umweltberatung.

Wirtschaftlich-technisch angelegte Fachrichtungen fokussieren auf erneuerbare Energien und ihre (wachsende Rolle) in der Energiewirtschaft. Dabei werden ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte verknüpft. Mess- und Energietechnik wird daher ebenso gelehrt wie Managementtechniken oder Energierecht und Energiepolitik.  Die Wasserwissenschaft richtet ihren Blick unter technischen, naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf den Umgang der Gesellschaft mit der Ressource Wasser. Studenten befassen sich auch mit der Architektur und ihrem Beitrag zum ökologischen und nachhaltigen Bauen als Beitrag zum Umweltschutz.

Studieninhalte und Beispiele für Vorlesungen

Je nach Bildungsanbieter erfolgt die Ausbildung in verschiedensten Kernbereichen. Hier finden Sie beispielhafte Studienschwerpunkte und dazu ausgewählte Vorlesungen für das Master Studium Umwelt, Umweltschutz:

Geowissenschaften
  • Ökoklimatologie und Bioklimatologie
  • Geoökologie
  • Hydrologie
Allgemeines Umweltrecht
  • Umweltverwaltungsrecht
  • Umweltprivatrecht
  • Umweltstrafrecht
Naturschutz
  • Ökologische und sozio-ökologische Perspektiven
  • Ziele, Schutzgüter und Organisation
  • Instrumente und Methoden des Naturschutzes
Gewässerschutz
  • Auswirkungen anthropogener Eingriffe auf Gewässer
  • Ökologische Bewertung von Gewässern
  • Schutz und Management von Gewässern
Voraussetzungen für das Master Studium Umwelt, Umweltschutz
Für die zahlreichen Angebote gelten unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen. Die meisten haben gemeinsam, dass entweder ein facheinschlägiges Vorstudium nachzuweisen ist oder aber ein Mindestmaß an beruflicher Erfahrung im Gegenstandsbereich des Studiums, also etwa eine Tätigkeit als Energiemanager. Sollte kein facheinschlägiges Studium absolviert worden sein, so erhöht sich meist die Mindestanforderung an die absolvierten Praxiszeiten. Mitunter müssen die Master-Studienwerber im Vorstudium einen gewissen Notendurchschnitt erreicht  haben und haben Englischkenntnisse, beispielsweise durch einen TOEFL-Test, nachzuweisen. In den meisten Fällen ist auch eine mehr oder weniger umfangreiche Bewerbungsmappe anzufertigen, in der die Motivation, ein Studium zu beginnen, klar herausgearbeitet sein muss.
Berufsaussichten und Gehälter nach dem Master Studium Umwelt, Umweltschutz
Viele Absolventen zieht es in den NGO-Sektor, wo sie sich als Experten für verschiedene Umweltanliegen engagieren. Dabei geht es auch und gerade um NGOs, die Nachhaltigkeits- und Umweltschutzprojekte in den Staaten der Dritten Welt betreiben. Möglich ist aber auch eine Tätigkeit in der Unternehmensberatung, die Absolventen in Anstellung oder selbstständig ergreifen. Sie beraten dann insbesondere Architekturbüros, verschiedene Baufirmen oder auch die Stadtplanung, und zwar vor allem in Fragen der Energieeffizienz (zum Beispiel bei der Fassadendämmung) oder der Integration erneuerbarer Energien. Einige Absolventen werden auch als Umwelt-Lobbyisten aktiv, eine Rolle, in der sie sich intensiv bemühen, Einfluss auf Parlamente und Entscheidungsträger auszuüben, um zu erreichen, dass Umweltschutz nachhaltig auch in Gesetzen festgeschrieben oder dass neue Gesetze umweltverträglich gestaltet werden. Sie tun dies meist als Angestellte politisch aktiver Vereine, Verbände oder Kammern. Darüber besteht auch die Möglichkeit, im Bereich der Umweltwissenschaften zu arbeiten und eine Karriere als Forscher bzw. Lehrender einzuschlagen. Dies passiert meist an Universitäten und FHs, aber auch in kleineren Forschungsinstituten und Think Tanks. Schließlich werden Absolventen auch in der Industrie tätig, wo sie entweder als Ingenieure oder Manager an konkreten technischen Lösungen zum Umweltschutz arbeiten.
Je nach Branche sind die Gehälter sehr unterschiedlich. Als Richtwert für den Berufseinstieg können 36.000 € brutto jährlich (mit Schwankungen nach oben oder unten) gelten.  Spitzen erreichen mitunter auch 60.000 € brutto jährlich. Zu beachten ist dabei, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.