Master Studium Elektro, Energie- und Informationstechnik in Österreich - 7 Studiengänge

Masterstudium_Betriebswirtschaft
Daten, ihre Organisation, ihre Verarbeitung und ihre intelligente Nutzung: Im Master-Studium Elektro-, Energie- und Informationstechnik dreht sich alles um die Nervenbahnen und Schaltstellen der modernen Informationsgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die smarten Technologien, mit denen die Datenorganisation, aber auch die Bereitstellung, Distribution und schließlich Nutzung von Energie mit deutlich höherer Effizienz erfolgen soll als bisher. Aufbau und Inhalt des Studiums zeigen, dass alles darauf ausgerichtet ist den Studierenden die wesentlichen Inhalte aus Elektrotechnik, Datenmanagement und Intelligente Energiesysteme zu vermitteln. Die typischen Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium werden in diesem Abschnitt erläutert. Die Berufsaussichten und Gehälter sind überaus günstig, schließlich zählen Smart Systems, Energie und Datenmanagement zu den großen Themen unserer Zeit.

Masterstudiengänge Elektro, Energie- und Informationstechnik Österreich

www.postgraduate-master.at präsentiert Ihnen sieben Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt „Elektro, Energie- und Informationstechnik“. Bei den Studiengängen handelt es sich um drei Präsenzstudiengänge sowie vier Fernstudiengänge. Ein Fernstudium können Sie ortsunabhängig in ganz Österreich studieren. Die Studiengänge werden von folgenden namhaften Bildungsanbietern angeboten: Beuth Hochschule für Technik Berlin - Fernstudieninstitut, Universität Koblenz-Landau - Zentrum für Fernstudien und Univ. Weiterbildung ZFUW, Donau-Universität Krems, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, WU Executive Academy und TU Kaiserslautern - Distance & Independent Studies Center (DISC).

Die Masterprogramme dauern drei bis acht Semester. Nach Abschluss des Studiums aus der Fachrichtung „Elektro, Energie- und Informationstechnik“ wird Ihnen ein akademischer Grad (M.Eng., M.Sc. oder MBA) verliehen, der nicht nur in Österreich anerkannt wird. Die Studiengänge werden in Österreich in Vollzeit und berufsbegleitend angeboten. In unseren FAQs können Sie allgemeine Informationen zum Master-Studium in Österreich nachlesen.

Die Masterstudiengänge aus der Fachrichtung „Elektro, Energie- und Informationstechnik“ können in folgenden österreichischen Bundesländern sowie als Fernstudium belegt werden:

Aufbau und Inhalt des Studiums
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Die Elektrotechnik bietet Vertiefungsmöglichkeiten in den Bereichen Sensorik, Energiespeichersysteme und den sogenannten „embedded systems“, also in Anlagen, Maschinen und verschiedenen Geräten eingebetteten Computersystemen. Eines der großen Themen der Sensorik ist die Mustererkennung. Die Studieneingangsphase widmet sich den theoretischen Grundlagen der Elektrotechnik, worauf die Sensorsignalverarbeitung und die Technik der Sensoren aufbauen. Spätere Lerninhalte umfassen die Informatik (vor allem die Struktur von Algorithmen der Datenbearbeitung) oder auch die hohe Kunst der Mustererkennung. Die Mathematik – als Grundlagenkompetenz – rückt während des gesamten Studiums immer wieder in den Vordergrund. Meist wird auch ein Programmierkurs angeboten, in dem Studierende lernen, Anwendungen zu entwickeln, die die theoretischen Ergebnisse der Elektrotechnik praktisch umzusetzen helfen.

Im großen Themenbereich „embedded systems“ entwerfen die Studierenden mikroelektronische und mikromechanische Bauelemente, lernen, softwarebasierte Komponenten zu entwickeln und einzusetzen und machen sich mit dem Sicherheitsmanagement solcher Systeme vertraut. Auch die Energieeffizienz ist dabei ein wichtiges Qualitätskriterium. Zu den Vertiefungsmöglichkeiten zählen Schaltkreise und Systeme, Design und Simulation, verteilte Systeme sowie die Robotik und Computer Vision. Der Fachschwerpunkt Energie sucht nach Möglichkeiten, intelligente Energiesysteme weiterzuentwickeln, sie stabiler zu machen und für noch mehr Sicherheit und Verlässlichkeit solcher Systeme zu sorgen.

Studieninhalte und Beispiele für Vorlesungen

Je nach Bildungsanbieter erfolgt die Ausbildung in verschiedensten Kernbereichen. Hier finden Sie beispielhafte Studienschwerpunkte und dazu ausgewählte Vorlesungen für das Master Studium Elektro-, Energie- und Informationstechnik:

Embedded Systems Engineering
  • Cyber-Physikalische Systeme
  • Modellbildung und Systemidentifikation
  • 3D Bildanalyse
Elektrotechnik
  • Reflexionsfaktor / Impedanz / Anpassung
  • Verhalten elektrischer Antriebe / Antriebssysteme
  • Lineare und nichtlinerae Ausgleichsrechnung
Energie- und Ressourceneffizienz
  • Messung von Energie- und Materialflüssen
  • IT-gestütztes Energiecontrolling
  • Energie- und Umweltmanagementsysteme
Informationstechnik
  • Mobile Kommunikation
  • Optische Übertragungssysteme
  • Signaltheorie
Voraussetzungen für das Master Studium Elektro-, Energie- und Informationstechnik
Mindestvoraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Elektro, Energie- und Informationstechnik ist der berufsqualifizierende Abschluss eines Hochschulstudiums – häufig wird zusätzlich auch der Nachweis eines bestimmten Ausmaßes an Arbeitserfahrung verlangt. Wichtig ist darüber hinaus Englisch: Viele Studieninhalte werden bereits ausschließlich auf Englisch angeboten. Mitunter ist im Vorstudium auch eine Mindest-ECTS-Anzahl nachzuweisen – wird diese unterschritten, so sind zusätzliche Fächer zu belegen. Insbesondere die Elektrotechnik und die Informatik erfordern ein facheinschlägiges Vorstudium, auf dem im Master aufgebaut werden kann. Dazu gehören beispielsweise die Biomedizinische Technik, die Elektro- und Informationstechnik oder auch die Medientechnik. Einige Anbieter organisieren ihre Studien berufsbegleitend und ermöglichen so Praktikern, zusätzliche akademische Bildung in ihrem Fach zu erwerben.
Berufsaussichten und Gehälter nach dem Master Studium Elektro-, Energie- und Informationstechnik
Überall dort, wo es um Automatisierung, Digitalisierung oder auch intelligente Systeme geht, finden Absolventen der Elektro- und Informationstechnik Stellen. Die Bandbreite ist groß: Arbeitsmöglichkeiten gibt es sich in Kleinunternehmen, KMUs und international agierenden Großunternehmen. Sie arbeiten etwa als Elektroingenieure in den Branchen Elektro- und Elektronikindustrie, in der Mobilfunk- und Telekommunikationsbranche, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, der Verkehrstechnik, der Medizintechnik und in der Energiewirtschaft – wo auch Absolventen des Schwerpunkts Energietechnik häufig eine Stelle finden. Sie übernehmen in der Energiebranche häufig die Aufgaben eines Energiemanagers, der dafür Sorge trägt, dass die Transformationsprozesse der Energiewende auf allen Ebenen Schritt für Schritt Wirklichkeit werden. Sie werden überall dort aktiv, wo es gilt, Entscheidungen über die Energieproduktion und Distribution zu treffen – meist arbeiten sie auch an Konzepten, bestehende Energiesysteme noch effizienter zu gestalten. Energiemanager arbeiten häufig als Berater, aber auch bei Energieversorgungsunternehmen, Forschungseinrichtungen oder Behörden. Sie sind im Schwerpunkt immer auch Change Manager.
Die Gehälter variieren je nach gewähltem Schwerpunkt, der Branche und der Position im Unternehmen stark. Im Schnitt kann man von Einstiegsgehältern um die 36.600 € jährlich brutto ausgehen. Spitzengehälter können mitunter 96.000 € brutto jährlich erreichen. Zu beachten ist, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.